Aktuelles
Kölner Rundschau vom 09.05.2013

Abschied
Roman von Berg und Daniel Nusch arbeiten seit dem 01.04.2013 nicht mehr bei uns.
Tauber Dolmetscher
Rafael Grombelka arbeitet sich zur Zeit bei uns ein und wird bald bei Phoenix zu sehen sein.
Tschüss Steffi!
Ein Jahr Elternzeit geht schon bald zu Ende. Ich werde mit meiner Familie in Hamburg bleiben, daher muss ich nun endgültig "Tschüss, Köln!" sagen... Danke Ihnen und Euch allen nochmals für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen, es war eine schöne Zeit! Alles Gute Steffi
tauber Dolmetscher
PRESSEMITTEILUNG
Köln, 20.11.2012
Gehörlose gebärden anders
Dolmetscherfirma Skarabee stellt
deutschlandweit den ersten tauben Gebärdensprachdolmetscher ein
Der Bedarf an qualifizierten tauben
Dolmetschern wächst. Sie übersetzen für Gehörlose aus dem Ausland das
Geschehen in eine andere Gebärdensprache. Der
taube Dolmetscher Rafael Grombelka bereichert das Team von Skarabee
mit seinem Insider-Wissen als Gehörloser.
Die Kölner Firma Skarabee, die Dolmetschertätigkeit
in Gebärdensprache bundesweit anbietet, stellt ihren ersten tauben
Dolmetscher ein. Der gehörlose Rafael Grombelka wird das Team der elf
festangestellten hörenden Gebärdensprachdolmetscher ab 1. Januar 2013 erweitern.
Er gehört zu den wenigen ausgebildeten tauben
Gebärdensprachdolmetschern in Deutschland und kann russisch, polnisch,
litauisch und international gebärden. Gebärdensprache
ist seine Erstsprache und Muttersprache. Grombelka hat bei Skarabee
ein sechswöchiges Praktikum absolviert, nachdem er als einer der ersten
16 Teilnehmer den deutschlandweit einzigartigen weiterbildenden
Studiengang für taube Gebärdensprachdolmetscher an der Universität Hamburg
erfolgreich beendet hat.
„Gehörlose gebärden anders. Sie schaffen es
klarere Bilder zu produzieren“, sagt Magdalena Meisen, eine der
beiden Geschäftsführerinnen von Skarabee. „Und da Rafael von klein
auf vertraut ist mit der Kultur der tauben Menschen, kennt er ihre
Bedürfnisse und kann auf Anforderungen der tauben Kunden ganz anders
eingehen.“ So soll er bei Skarabee insbesondere Dolmetscherdienste für
mehrfach behinderte Gehörlose, psychisch kranke Gehörlose oder für
Menschen mit kognitiven Einschränkungen übernehmen. Für gehörlose
Schulkinder wird er während des Unterrichts als
Relaisdolmetscher tätig sein.
„Rafael bringt als Gehörloser eine eigene
Haltung zu den Menschen ein für die wir täglich arbeiten“, sagt Magdalena
Meisen. „Er ist viel näher dran an der Gehörlosengemeinschaft als
wir hörenden Gebärdensprachdolmetscher und versteht sie leichter. Er
bereichert unser Team mit seinem Insider-Wissen als Gehörloser. So können
wir ständig unsere Leistungen überprüfen und verbessern, um mit
unseren gehörlosen Kunden partnerschaftlich und auf Augenhöhe zu kommunizieren.“
Über das Theater ist Rafael Grombelka zum
Gebärdensprachdolmetschen gekommen. „Das ist der passende Beruf für mich“,
weiß er jetzt. „In dem neuen Studiengang habe ich viel
dazu gelernt über mein Verhalten als Dolmetscher und über den Umgang
mit hörenden Dolmetscherkollegen und gehörlosen Kunden. „Ich übersetze
Inhalte in meine Erstsprache, indem ich an den Bildern feile und den
Gebärdenraum für Verortungen voll ausnutze. Hörende Dolmetscher leisten
gute Arbeit, aber die Gebärdensprache ist eben ihre Zweitsprache. Deshalb
arbeiten wir eng zusammen. Ich brauche die hörenden Dolmetscher und
sie brauchen mich.“
Eine Besonderheit für
taube Gebärdensprachdolmetscher besteht darin, dass sie nicht nur
dolmetschen, sondern selbst auch Dolmetscherdienste beanspruchen. Dies ist
zum Beispiel der Fall, wenn ein gesprochener Vortrag, ein Film oder ein
Bühnenstück von einem hörenden Gebärdendolmetscher in die Gebärdensprache
übersetzt wird und von einem tauben Gebärdendolmetscher in eine
Fremdgebärdensprache gedolmetscht wird.
Als erster Gehörloser hat Rafael Grombelka
live die Tagesschau gedolmetscht und will es künftig auch noch öfter tun.
Wenn er seinen Beruf ausübt, ist er auf einen
hörenden Gesprächsdolmetscher angewiesen. Laut Sozialgesetzbuch haben
gehörlose Menschen ein Recht auf eine „Arbeitsassistenz“. Einen Antrag auf
Kostenübernahme hat er beim Landschaftsverband Rheinland hat er
gestellt.
Der Bedarf an tauben
Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetschern auf
internationalen Konferenzen, Behörden und Gerichten steigt durch
Globalisierung und Internationalisierung. Weltweit gibt es mehr als
140 Gebärdensprachen. In jedem europäischen Land hat sich eine
eigene, nationale Gebärdensprache entwickelt. Rafael Grombelka
wünscht sich für die Zukunft, dass es mehr taube
Gebärdensprachdolmetscher gibt und dies in der Gehörlosengemeinschaft und
bei den Hörenden noch bekannter werde.
„Ohne Gebärdensprachdolmetscher wäre keine
Verständigung möglich“, sagt Magdalena Meisen.
„Taube Gebärdensprachdolmetscher verbessern nicht nur die Kommunikation
zwischen Hörenden und Gehörlose, sondern unterstützen auch die Integration
gehörloser Menschen in der Gesellschaft.“
Fernseh-Hinweis
Über taube Dolmetscher berichtete
das Bayerische Fernsehen am 17.11. in der Sendereihe „Sehen statt Hören“
und zeigte auch einen Beitrag über Rafael-Evitan Grombelka und
Skarabee. Die Sendung wird wiederholt am 22.11. um 10.30 Uhr bei
BR-alpha und am 24.11. um 7.30 Uhr beim NDR.
Ansprechpartnerinnen für weitere Informationen,
Fotos und Interviews:
Magdalena Meisen & Bastienne Blatz
Skarabee GbR
Dolmetschen in Gebärdensprache
Brühler Landstraße 51 a
50997 Köln
Telefon: 02233-922 923
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Tschüss Doro!
Nach jahrelanger, toller Zusammenarbeit mit Euch/ Ihnen ruft das Ruhrgebiet nach mir und ich gehe mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge in meine Heimat zurück.
Ich danke Euch/ Ihnen von Herzen für Euer/ Ihr Vertrauen.
DORO
Neue Kollegin
Ab dem 15.06.2012 begrüßen wir im Aachener Team Michaela Weisgerber, eine neue Trainée-Dolmetscherin.
Wir wünschen ihr einen guten Start!
„Frau Holle“ in Gebärdensprache
Weihnachtswünsche
Verabschiedung
